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FAQ

Anfrage Kostenvoranschlag
 
Wir bevorzugen es, unsere Kunden persönlich zu treffen um gemeinsam jeden Aspekt des konkreten Falls zu bewerten.
Dies ermöglicht es dem Notar, den tatsächlichen Willen der Parteien zu ergründen und die am besten geeignete Lösung für das vom Kunden vorgeschlagene praktische Ergebnis vorzuschlagen sowie einen detaillierten und vollständigen Kostenvoranschlag zu erstellen.
Aus diesen Gründen bevorzugen wir es, keine Angebote per Telefon oder E-Mail abzugeben.
Das erste Beratungsgespräch ist kostenlos und unverbindlich.

Kontakt: info@bbnotare.it
Die Rolle des Notars in Familien- und Erbrecht
 
Der Notar spielt in diesen Bereichen eine wichtige Rolle: hier einige Beispiele.
 
- Abfassung von Testamenten und deren Veröffentlichung
- Erbschaftsmeldungen, Erbscheine, Europäische Nachlasszeugnisse
- Öffnung von Schließfächern
- Annahme und Verzicht von Erbschaften
- Inventarerrichtungen
- Ehegüterverträge
- Familienverträge
- Lebensgemeinschaftsverträge
- Biologische Testamente (Patientenverfügungen)
Die Rolle des Notars in Immobilienangelegenheiten
 
Der Notar spielt in diesem Bereich eine wichtige Rolle: hier einige Beispiele.
 
- Vorverträge
- Kaufverträge und Tauschverträge
- Schenkungen
- Teilungen
- Darlehensverträge
- Bestellung von dinglichen Rechten wie Fruchtgenussrechte, Wohnrechte und Dienstbarkeiten
Die Rolle des Notars in Internationalen Angelegenheiten
 
Der Notar spielt in Sachverhalten mit Auslandsberührung eine wichtige Rolle: hier einige Beispiele.
 
- Europäische Nachlasszeugnis
- An- und Verkäufe von Immobilien im italienischen Staatsgebiet
- Grenzüberschreitende Erbschaftsangelegenheiten und internationale Gesellschaftsoperationen
Für was ist der Notar im Bereich Unternehmen zuständig?
 
Der Notar spielt eine wichtige Rolle im Bereich Unternehmens- und Gesellschaftsrecht: hier einige Beispiele.
 
- Gründungen, Abänderungen und Auflösungen von Gesellschaften
- Quotenübertragungen, Verschmelzungen, Spaltungen, Umwandlungen
- Bietergemeinschaften, Netzwerkverträge
- Pachtverträge und Abtretungen von Betrieben und Betriebszweigen
- Generationswechsel im Unternehmen
Anfrage Verträge
 
Der Notar ist verpflichtet, die Originale der öffentlichen Urkunden für die gesamte Dauer seiner Tätigkeit aufzubewahren; nach Beendigung seiner Tätigkeit werden die Urkunden beim Notariatsarchiv aufbewahrt.
Die Kanzlei erlässt der Partei eine beglaubigte Kopie ihrer Urkunde, entweder in digitaler Form (die per E-Mail an die mitgeteilte E-Mail-Adresse gesendet wird) oder in Papierform, die in der Kanzlei abgeholt werden kann.

Kontakt: info@bbnotare.it
Was ist das europäische nachlasszeugnis?
 
Die EU-Verordnung Nr. 650/2012 hat das sogenannte Europäische Nachlasszeugnis für die nach dem 17. August 2015 eröffneten Erbschaften eingeführt.
Ziel des Gesetzgebers ist die Harmonisierung der Regeln bei Erbfällen mit Auslandsberührung, angesichts der Vielfalt an Bestimmungen, welche di Kompetenz, das anwendbare Recht und die für die Ausstellung der Dokumentation zuständigen Behörden betreffen. Es handelt sich insbesondere um ein Dokument, welches von den Erben, den Vermächtnisnehmern, den Testamentsvollstreckern und den Erbschaftsverwaltern verwendet werden kann um ihre Qualifikation und ihre Befugnisse in einem EU-Staat geltend zu machen, welcher nicht jener ist, in dem die Erbfolge eröffnet ist.
In Italien wird das Europäische Nachlasszeugnis von einem Notar ausgestellt, und zwar auf Anfrage der Erben, der Vermächtnisnehmer, der Testamentsvollstrecker und den Erbschaftsverwalter, wie von genannter EU-Verordnung bestimmt.
Was versteht man unter einem sogenannten "Biologischen Testament"?
 
Mittels eines biologischen Testaments oder einer Patientenverfügung können Personen schriftlich bindend festhalten, welche medizinischen Leistungen sie entgegennehmen wollen beziehungsweise welche sie verweigern möchten, und zwar für jene Fälle, in denen sie unfähig sind, für sich selbst zu bestimmen.

Wer kann ein "biologisches Testament" aufsetzen?
Ein biologisches Testament kann jede volljährige und nach dem Gesetz zurechnungsfähige Person mittels notarieller Urkunde, notariell beglaubigter Privaturkunde oder einfacher Privaturkunde, welche persönlich beim Standesamt der Gemeinde - in welcher die betroffene Person den Wohnsitz hat - vorgelegt werden muss, aufsetzen.
Die gesetzliche Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich die betroffene Person sich von einem Arzt angemessen über die medizinischen Folgen ihrer Patientenverfügung informieren lässt.
Kann ich die Patientenverfügung widerrufen?
Das biologische Testament kann stehts widerrufen werden, und zwar in derselben Form, in der es getroffen wurde, aber in Dringlichkeitsfällen auch mittels mündlicher Erklärung oder Videoaufnahme, aufgenommen von einem Arzt in der Anwesenheit von zwei Zeugen.
Kann ich eine Vertrauensperson ernennen, welche mich bei den Ärzten vertritt?
Das Gesetz sieht die auch die Möglichkeit (aber nicht die Pflicht) vor eine Vertrauensperson zu ernennen, welche an die Stelle der unzurechnungsfähig gewordenen Person tritt um zusammen mit dem Arzt die weitere medizinische Behandlung laut Patientenverfügung zu verfolgen oder, in ganz besonderen Fällen (falls die Patientenverfügungen offensichtlich inkongruent erscheinen, nicht dem aktuellen klinischen Statuts des Patienten entsprechen oder neue, bei der Aufsetzung der Patientenverfügung nicht vorhersehbare, Therapien entwickelt wurden), von dieser abzuweichen.
Es sei weiters hervorgehoben, dass biologische Testamente nicht registriert werden müssen und von jeglicher Steuer oder anderen Gebühr befreit sind.

DIE ROLLE DES NOTARS bei der Verfassung eines biologischen Testamentes.
Der Notar hilft und garantiert der betroffenen Person eine Patientenverfügung aufzusetzen, aus welcher klar ihr Wille hervorgeht und somit das Risiko einer rechtlich unbrauchbaren Patientenverfügung auszuschließen.

(Quelle: https://www.notariato.it/it/famiglia/testamento-biologico)
Welche Voraussetzungen brauche ich um die sogenannte “Erstwohnungsbegünstigung” zu beantragen?
 
Durch die Steuerbegünstigung für den Erwerb einer Erstwohnung sind sowohl die Registergebühr beim Erwerb von einer Privatperson, als auch die Mehrwertsteuer beim Erwerb von einem Unternehmen verringert, was für den Käufer sicher von Vorteil ist.

Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt werden:
- die zu erwerbende Wohnung muss besonderen Katasterkategorien angehören (ausgeschlossen sind die Kategorien A/1, A/8 und A/9);
-- der Käufer darf nicht ausschließlicher Inhaber von Eigentums-, Fruchtgenuss-, Nutzungs- und Wohnungsrechten an einem anderen Wohnhaus, oder dessen Teilen in Gemeindegebiet sein, in welchem sich die erworbene Liegenschaft befindet;
- der Käufer darf - auch nicht anteilsmäßig - Inhaber, im gesamten italienischen Staatsgebiet, von Eigentums, Fruchtgenuss-, Nutzungs- und Wohnungsrechten, aber auch nicht von bloßen Eigentum an einem anderen Wohnhaus sein, welches er mit den Erstwohnungsbegünstigungen erworben hat;
- der Käufer muss seinen Wohnsitz in der Gemeinde, in welcher sich die erworbene Wohnung befindet, haben, oder dorthin seinen Wohnsitz innerhalb von 18 Monaten nach Vertragsabschluss verlegen, beziehungsweise seine Arbeitstätigkeit in der besagten Gemeinde ausüben.
Das Gesetz sieht aber auch Fälle des Verfalls von der besagten Steuerbegünstigung vor, wodurch die Rückzahlung der ordentlichen Steuern, zuzüglich eines Aufschlages und Verzugszinsen, anfällig werden.

(Quelle: https://www.agenziaentrate.gov.it/wps/content/Nsilib/Nsi/Aree+tematiche/Casa/Agevolazioni/Agevolazioni+per+acquisto+della+prima+casa)
Anfrage Rechnungen
 
Ab dem 1. Januar 2019 können all die Rechnungen für Dienstleistungen, welche unter in Italien wohnhaften oder ansässigen Subjekten durchgeführt werden, nur in elektronischer Form ausgestellt werden.
Die Buchhaltung steht Ihnen für jede weitere Information, auch für die Übermittlung einer Kopie in Papierform der Rechnung zur Verfügung.

Kontakt: buchhaltung@bbnotare.it
Für was haftet der einzelne Gesellschafter?
 
Die Haftung des einzelnen Gesellschafters hängt hauptsächlich von dem gewählten Unternehmensmodell ab: je nach Art des Unternehmens ändern sich Risiken und Haftung erheblich.
Die Haftbarkeit kann sich auch auf Grund anderer Faktoren ändern z.B. basierend auf der Rolle des Gesellschafters, der von ihm ausgeführten Tätigkeit oder eventuellen haftungslimitierenden Vereinbarungen "patti contrari" (sofern gesetzlich zulässig).
Bei Personengesellschaften haften die Gesellschafter im Allgemeinen persönlich für die Verpflichtungen der Gesellschaft: Wenn das Unternehmensvermögen nicht ausreicht, um z.B. Schulden zurückzuzahlen, muss der Gesellschafter "aus eigener Tasche" zahlen. Das Zivilgesetzbuch sieht vor, dass die Gläubiger der Gesellschaft nachdem sie das Vermögen des Unternehmens erfolglos angegriffen haben, auf das persönliche Vermögen des Gesellschafters zurückgreifen können, der mit all seinem gegenwärtigen und zukünftigen Vermögen haftet.
Kapitalgesellschaften funktionieren auf eine andere Weise: Das Vermögen der Gesellschaft ist von jenem der Gesellschafter getrennt und diese können in der Regel nicht dazu aufgerufen werden, persönlich für Verpflichtungen der Gesellschaft zu haften. Im schlimmsten Fall verliert der Gesellschafter die Höhe der Summe an Geld mit welcher er an der Gesellschaft beteiligt ist.
Beispielsweise, in Bezug auf Personengesellschaften und im Besonderen in Bezug auf die einfache Gesellschaft sehen die gesetzlichen Bestimmungen vor, dass nicht nur die Gesellschaft selbst für die von ihr eingegangen Verpflichtungen haftet sondern auch die einzelnen Gesellschafter, welche im Namen und Auftrag der Gesellschaft gehandelt haben und - falls nicht anders vorgesehen - auch alle anderen Gesellschafter (Art. 2267 ZGB). Daraus folgt, dass auch ein Gesellschafter, welcher sich nicht an der Geschäftsführung beteiligt, für die von anderen eingegangenen Verpflichtungen der Gesellschaft mit seinem ganzen Vermögen haftet. Es besteht jedoch die Möglichkeit für den nicht geschäftsführenden Gesellschafter haftungsbeschränkende Vereinbarungen abzuschließen. Diese Vereinbarungen unterliegen jedoch der Öffentlichkeitspflicht, damit sie auch Dritten gegenüber Wirksamkeit erlangen.
In Bezug auf Kapitalgesellschaften und im Besonderen hinsichtlich der Gesellschaft mit beschränkter Haftung sieht das Gesetz vor, dass der Gesellschafter nicht für die von der Gesellschaft eingegangenen Verpflichtungen haftet. Diese müssen vom Vermögen der Gesellschaft getragen werden. Wenn es jedoch nur einen Gesellschafter gibt, sieht das Zivilgesetzbuch in vereinzelten und spezifischen Fällen vor, dass dieser den Vorteil der beschränkten Haftung verlieren kann.

DIE ROLLE DES NOTARS bei der Wahl der idealen Gesellschaft.
Der Notar kennt die Vor- und Nachteile jedes Unternehmensmodells, auch in Bezug auf Risiken und Haftbarkeiten, welche diese mit sich bringen und kann für jede Unternehmenstätigkeit wertvolle Ratschläge geben.
Was ist ein "Rent to Buy" vertrag?
 
Der sogenannte "rent to buy" Vertrag ist eine neue Vertragsform, mit welcher der Eigentümer/Vermieter die Innehabung der Liegenschaft sofort an den Mieter/künftigen Käufer übergibt, wobei sich letztere Partei ausdrücklich verpflichtet, den entsprechenden Mietzins zu entrichten, mit der weiteren Vereinbarung dass, nach Ablauf der im Vertrag festgesetzten Frist, der Mieter entscheiden kann dieselbe Liegenschaft zu erwerben, mit Abzug der bereits bezahlten Mieten vom Kaufpreis, oder den Vertrag aufzulösen.
Der Vorgang kann abstrakt in zwei Phasen unterteilt werden: die Nutzung der Immobilie, welche das Grundelement des Vertrages darstellt und die Übertragung des Eigentums der Immobilie, welche nur eine Möglichkeit darstellt.
Die Besonderheit des Vertrages besteht nämlich darin, dass der Mieter nach Ablauf der Nutzungsdauer frei wählen kann: er kann entscheiden die Immobilie zu erwerben (und hat in diesem Fall ein echtes Kaufrecht) oder er kann entscheiden das Vertragsverhältnis zu beenden.
Der Mieter/potenzielle Käufer erhält durch die Eintragung des sogenannten "Mietkaufvertrages" im Immobilienregister (Anmerkung im Grundbuch) einen wertvollen Schutz. Hinsichtlich der Nutzung der Liegenschaft kann die Eintragung des Vertrages nämlich Dritten entgegengehalten werden; hinsichtlich der Möglichkeit des Erwerbes der Liegenschaft, hat die Eintragung jener eines Kaufvorvertrages ähnliche Wirkungen.
Aus diesen Gründen ist verständlich, welche Vorteile die Parteien bei Abschluss eines solchen Vertrages haben:
Der Eigentümer/Verkäufer behält sich das Eigentum an Liegenschaft solange zurück, bis der gesamte vereinbarte Kaufpreis bezahlt ist, wobei genannter Vertrag nicht der bindenden Regelung der Mietverträge unterliegt. Dennoch erhält er einen wirtschaftlichen Vorteil aufgrund der zeitlichen Verschiebung des Verkaufs, Zeitraum in welchem er das Recht auf Einnahme der Mietzins hat.
Der Käufer hingegen hat die unverzügliche Verfügbarkeit der Liegenschaft ohne jegliche Verpflichtungen, da er bei Ablauf der im Vertrag festgesetzten Frist entscheiden kann ob er sein Recht zum Kauf Gebrauch machen möchte oder nicht.

DIE ROLLE DES NOTARS bei der Erstellung des Mietkaufvertrags.
Der wirtschaftsrechtliche Vorgang ist besonders komplex und erfordert eine sorgfältige Prüfung des effektiven Vertragswillens der Parteien, um diesen bestmöglich umzusetzen. Der Notar wird Ihnen dabei beratend zur Verfügung stehen um Ihnen den Zugang zu diesem innovativen Vertragsinstrument mit maximaler Sicherheit zu ermöglichen.

(Quelle: https://www.notariato.it/it/casa/il-rent-buy)
Was versteht man unter einem lebensgemeinschaftsvertrag?
 
Mit einem Lebensgemeinschaftsvertrag kann ein nicht verehelichtes volljähriges Paar einige vermögensrechtlichen Aspekte, sowie die Folgen einer eventuellen Auflösung desselben Paares regeln. Mit dem Lebensgemeinschaftsvertrag kann aber auch über einige persönliche Verhältnisse z.B. die Ernennung eines Sachwalters verfügt werden. Die Grundvoraussetzung eines solchen Vertrages ist das ständige Zusammenleben der Partner sowie deren gegenseitige geistige und moralische Unterstützung.
Der Lebensgemeinschaftsvertrag muss schriftlich in Form einer öffentlichen Urkunde oder einer auch notariell beglaubigten Privaturkunde verfasst werden.
Es können unter anderem folgende Aspekte Gegenstand des Lebensgemeinschaftsvertrages sein: Ermächtigung des anderen Partners zur Vertretung im Krankheitsfall, Regelung der vermögensrechtlichen Verhältnisse in Bezug auf die Bedürfnisse des Zusammenlebens sowie das Zusammenleben in Gütergemeinschaft, usw.

DIE ROLLE DES NOTARS bei der Verfassung eines Lebensgemeinschaftsvertrages.
Das Bedürfnis die vermögensrechtlichen Verhältnisse mit einem Lebensgemeinschaftsvertrag zu regeln kann zum Beispiel in dem Moment aufkommen in dem das Paar sich entscheidet dauerhaft zusammen zu leben, eventuell auch durch den Kauf einer Eigentumswohnung.
Der Notar kümmert sich darum, dass der Lebensgemeinschaftsvertrag genau an die Bedürfnisse des Paares angepasst ist und legt dabei besonderes Augenmerk auf den Schutz der schwächeren Partei.

(Quelle: https://www.notariato.it/it/famiglia/contratto di convivenza)
Was versteht man unter grenzüberschreitender verschmelzung?
 
Die grenzüberschreitende Verschmelzung ist eine Verschmelzungsoperation an welcher von verschiedenen Rechtssystemen geregelte Gesellschaften teilnehmen.
Die besagte Operation ist in erster Linie von Art. 25, Abs. 3 des Gesetzes 218/1995 geregelt: die Verschmelzung von Körperschaften, welche ihren Rechtssitz in verschiedenen Staaten haben kann lediglich Wirksamkeit erlangen, falls sie gemäß den Bestimmungen der betroffenen Staaten ausgeführt wird. Darüber hinaus findet das Legislativdekret Nr. 108/2008 und das italienische Zivilgesetzbuch - für die kompatiblen Aspekte bezüglich der betroffenen italienischen Gesellschaft - Anwendung.
Das Verfahren der grenzüberschreitenden Verschmelzung ist besonders komplex und kann in folgenden Schritte zusammengefasst werden: die Ausarbeitung des Verschmelzungsplans; die Genehmigung des Verschmelzungsplans; die Ausarbeitung der Rechtsmäßigkeitsbescheinigung; der Verschmelzungsakt; die Ausarbeitung der definitiven Bescheinigung über die Rechtmäßigkeitsprüfung, wobei sich das Verfahren mit der Hinterlegung beim zuständigen Handelsregister letzterer dreier Dokumente schließt.
Das Verfahren beginnt somit, wie bei inländischen Fusionen, mit dem Verschmelzungsplan. Das Gesetz sieht nämlich vor, dass die nach der jeweiligen Rechtsordnung zuständigen Organe einen "gemeinsamen Verschmelzungsplan" erstellen.
Dieser muss, unter anderem, die Angaben bezüglich der beteiligten Gesellschaften enthalten, sowie den Gründungsvertrag und das Statut der einzuverleibenden Gesellschaft und alle weiteren von Art. 1 des Legislativdekrets Nr. 108/2008 vorgesehenen Informationen. Falls mit den an der Verschmelzung beteiligten Gesellschaften Arbeitsverhältnisse bestehen, muss diesem Profil besondere Achtsamkeit gewährleistet werden.

Der Verschmelzungsplan muss somit nach den Regeln der Satzungsänderungen der italienischen Gesellschaft genehmigt werden.
Vor der Unterzeichnung des Verschmelzungsvertrages muss die Rechtsmässigkeitsbescheinigung ausgestellt werden, das heißt eine Bescheinigung, welche die ordnungsgemäße Einhaltung des Verfahrens in den verschiedenen Staaten bestätigt. Für die italienischen Gesellschaften stellt diese Bescheinigung der Notar aus.
Dieser folgt der Verschmelzungsakt, welcher, falls die aus der Verschmelzung resultierende Gesellschaft nach italienischem Recht geregelt ist, von einem italienischen Notar beurkundet wird.
Zuletzt folgt, wie vorausgeschickt, die Ausstellung der definitiven Bescheinigung über die Rechtmäßigkeitsprüfung- wiederum von Seiten des Notars - und die Hinterlegung beim zuständigen Handelsregister.

(Quelle: "La fusione transfrontaliera e internazionale" von Angelo Busani. Und http://elibrary.fondazionenotariato.it/articolo.asp?art=21/2104&mn=3)
Werde Teil unseres Teams!
 
„Zusammenkommen ist ein Beginn, Zusammenbleiben ein Fortschritt, Zusammenarbeiten ein Erfolg.“
Henry Ford

Unser Ziel ist es, bestmögliche professionelle juridische und fiskalische Unterstützung und Beratung an Privatpersonen und Unternehmen anzubieten.
Aus diesem Grund sind wir immer auf der Suche nach motivierten und zuverlässigen Talenten, die Teil unseres engagierten Teams werden möchten.
Bei uns steht die individuelle Entwicklung unserer Mitarbeiter im Fokus: Wir legen großen Wert auf persönliche und berufliche Weiterentwicklung, sodass unsere Mitarbeiter ihr Potential bestens entfalten können.

Wenn Du also engagiert bist und daran Interesse hast, dich in einem dynamischen Umfeld weiterzuentwickeln, freuen wir uns darauf, Dich kennenzulernen.

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Was ist das “Leasing einer Liegenschaft für Wohnzwecke”?
 
Das "Leasing einer Liegenschaft für Wohnzwecke", eingeführt durch das Stabilitätsgesetz Nr. 208/2015 ist eine Vertragsform, mittels welcher eine Leasinggesellschaft die Verpflichtung übernimmt, eine Liegenschaft - nach Wahl und gemäß den Angaben der leasingnehmenden Partei - zu kaufen oder sogar zu bauen, wobei letztere Partei die Innehabung an der Liegenschaft für eine bestimmte Zeit und gegen die Bezahlung eines Betrages erhält, mit dem Recht, bei Ablauf des Vertrages das Eigentum der Liegenschaft gegen Zahlung des entsprechenden Preises einzulösen.
Diese Vertragsart soll es vor allem jungen Personen ermöglichen den Erwerb einer Liegenschaft für Wohnzwecke, welche als Hauptwohnsitz genutzt wird, mittels eines Leasingvertrages zu realisieren und somit eine innovative Finanzierungsmöglichkeit im Gegensatz zu den gewöhnlichen Hypothekendarlehen zu bieten, all dies mit steuerlichen Vorteilen.
Hier der Vergleich zum herkömmlichen Darlehensvertrag: mit einem Darlehen wird dem Antragsteller ein Geldbetrag für den Erwerb der Immobilie zu Verfügung gestellt und dieses Darlehen wird durch die Eintragung/Einverleibung einer Hypothek zu Lasten der erworbenen Liegenschaft besichert. Beim "Leasing einer Liegenschaft für Wohnzwecke" wird dem Antragsteller die Immobilie zur Verfügung gestellt, wobei die leasingnehmende Partei, durch Inanspruchnahme des Rückkaufsrechtes, die genannten Liegenschaft erwerben kann.
Das "Leasing von Liegenschaften für Wohnzwecke", kann, mit den entsprechenden Vorteilen, unter anderem von jenen Personen in Anspruch genommen werden, deren Gesamteinkommen die Grenze von Euro 55.000 nicht überschreitet.
Als steuerliche Vorteile bieten sich die teilweise Absetzbarkeit der Leasingraten und des Erwerbpreises, sowie, im Falle des Erwerbs einer Erstwohnung, die Reduzierung der Registergebühr.

DIE ROLLE DES NOTARS bei einem Leasingvertrag für Wohnzwecke.
Der Notar kann bei dieser sowohl von der Struktur, als auch von den fiskalischen Aspekten komplexen Operation ein hilfreicher Berater sein.

(Quelle: https://www.notariato.it/it/casa/il-leasing-immobiliare-abitativo)
Was versteht man unter familiengut?
 
Mit einem Familiengut kann ein verehelichtes Paar bestimmte Güter zur Befriedigung der Bedürfnisse seiner Familie bestimmen. Das heißt, dass das Familiengut ein "zweckgebundenes" Vermögen ist und ganz spezifischen Regeln unterliegt.
Das Familiengut kann von Seiten der Ehegatten, aber auch von Seiten einer dritten Person - in letzterem Fall mit der Zustimmung der Ehegatten - gebildet werden.
Lediglich Immobilien, bewegliche registrierte Güter wie Fahrzeuge und Boote, und Wertpapiere können zweckgebunden werden.
Was heißt mit bestimmten Gütern ein Familiengut zu bilden?
Durch die dem Familiengut typische "Zweckbindung" werden bestimmte Güter vor Gläubigern geschützt, deren Forderungen nicht im Interesse der Familie entstanden sind. Es ist für diese Zweckbindung auch keine Eigentumsübertragung notwendig.
Die Verwaltung der Güter, welche in das Familiengut eingebracht wurden, erfolgt nach den Regeln der Gütergemeinschaft und die eingebrachten Güter können nicht veräußert, hypothekarisch belastet, in Pfand bestellt oder sonst vinkuliert werden, ohne dass beide Ehegatten einverstanden sind und - falls es minderjährige Kinder gibt - ein Richter sein Einverständnis gibt. Die Parteien können jedoch eine andere Regelung vorziehen. Auch in diesem Fall kann der Notar alle Auskünfte geben, um den Willen der Partei am besten darzulegen.

DIE ROLLE DES NOTARS bei der Bildung eines Familienguts.
Das Familiengut wird mit einer notariellen Urkunde in Anwesenheit von zwei Zeugen gebildet und anschließend im Grundbuch angemerkt.

(Quelle: https://www.notariato.it/it/famiglia/fondo-patrimoniale)
Wie wird eine Gesellschaft aufgelöst?
 
Die Art und Weise, wie eine Gesellschaft aufgelöst werden kann, unterscheidet sich nach dem von den Gesellschaftern gewählten Unternehmensmodell.
Es ist wichtig, zwischen Personengesellschaften und Kapitalgesellschaften zu unterscheiden.
Personengesellschaften werden aus folgenden Gründen aufgelöst (Artikel 2272 ZGB):
- bei Ablauf der Frist;
- bei Erreichen des Unternehmenszweckes oder bei Eintreten der Unmöglichkeit desselben;
- durch den Willen aller Gesellschafter;
- wenn die Mehrzahl der Mitglieder fehlt und diese nicht innerhalb von sechs Monaten wiederhergestellt ist;
- bei Eintreten von anderen im Gesellschaftsvertrag vorgesehenen Ursachen.
Mit der Auflösung beginnt die Liquidationsphase durch dementsprechend eingesetzte Liquidatoren. Die Liquidation zielt darauf ab, die Gesellschaftsgläubiger zu befriedigen und die Verteilung eventuelle verbliebener Aktiva unter den Gesellschaftern durchzuführen. Anschließend wird die Gesellschaft auch vom Handelsregister gelöscht.
Anders als bei Kapitalgesellschaften kann bei Personengesellschaften die offizielle Liquidationsphase vermieden werden, sofern die Gesellschaft tatsächlich bereits keine aktiven und passiven Posten mehr besitzt.
In beiden Fällen erfolgt die Auflösung der Gesellschaft mittels einer öffentlichen Urkunde oder einer notariell beglaubigten Privaturkunde.

Kapitalgesellschaften lösen sich aus folgenden Gründen auf:
- bei Ablauf der Frist;
- bei Erreichen des Unternehmenszweckes oder bei Eintreten der Unmöglichkeit desselben;
- bei eingetretener Unmöglichkeit der Führung des Betriebes oder bei fortwährender Inaktivität der Gesellschafterversammlung;
- bei Kapitalreduzierung unter dem gesetzlichen Minimum.
Im Falle der Auflösung einer Kapitalgesellschaft ist die Liquidationsphase obligatorisch, da sie auch dem Schutz der Gläubiger der Gesellschaft dient. Daher muss die Gesellschafterversammlung einen Liquidator (in der Regel einer der Verwalter des Unternehmens oder ein Sachverständiger für Verwaltung und Rechnungswesen) ernennen, der sich mit der Begleichung aller Forderungen und mit der Eintreibung aller Guthaben befasst. Erst nach Genehmigung der endgültigen Liquidationsbilanz kann die Löschung aus dem Handelsregister beantragt werden.